AT003: Nächtliches und Schwarzweißes

Für die Challenge „Ein Film, der bei Nacht spielt“ haben wir uns in dieser Episode den Kammerspiel-Klassiker Who’s Afraid of Virginia Woolf? (1966) und den iranischen Vampirwestern A Girl Walks Home Alone at Night (2014) vorgenommen.

Daran anschließend bestreiten wir dieses Mal auch den Thementeil komplett ohne Farbe und präsentieren euch unsere Top 5 der modernen Schwarzweiß-Filme. Viel Spaß.

Veröffentlicht am 01.10.2015


2 Gedanken zu “AT003: Nächtliches und Schwarzweißes

  1. Erneut eine sehr schöne Darbietung. Bin mal auf Once gespannt – in der Tat ein eigenartiger Film: Als ‘Frauenfilm’ verschrien, irgendwie weniger Romanze als musikalisch-naturalistische (!) Tragik im irischen Armutsmilieu, nicht zuletzt teilautobiographisch! Schade, aber verständlich, dass ihr nicht über von Triers Antichristen sprechen wollt. Meine Verehrung von Melancholia ist durch den einstigen Schrecken in Mitleidenschaft gezogen: Habe den damals im Kino auf einem Date geguckt. Denkbar verhängnisvolle Entscheidung!

    • Und uns freut es, dass es dir wieder gefallen hat!
      Was ‘Once’ angeht, muss ich dich leider enttäuschen. In letzter Sekunde bin ich, Kamil, doch noch mal schnell abgebogen, sodass ich als zu besprechenden Film ‘Drive’ gewählt habe, der für eine Diskussion vermutlich etwas mehr hergibt.
      Vielleicht trotzdem paar Worte zu ‘Once’ : “musikalisch-naturalistisch” dürfte mit eine der besten Beschreibungen sein, die der Film verdient hat. Kein Film hat es bislang besser verstanden auf die Leinwand zu bringen, wie es ist, wenn man miteinander musiziert – wenn zwei Instrumente sich umschmeicheln und eine ganz neue Form der Magie miteinander erschaffen. Dazu der fast schon dokumentarische Kamerastil, die den Charakteren immer genug Platz lässt, als ob sie es nicht wagen würde deren Spiel zu unterbrechen. Für mich definitiv mit einer der besten “Romanzen” aller Zeiten!
      Lars von Trier habe ich im Übrigen noch nicht abgeschrieben. Denn auch wenn ich mit dem Antichristen nicht viel anfangen konnte, hat er mich auf seine Weise trotzdem beeindruckt und die meisten seiner Filme – darunter Melancholia – befinden sich noch auf meiner Watchlist 🙂

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