JT001: Die verborgene Festung

Die verborgene Festung

In diesem Januar schlagen wir Japanische Töne an, ein weiteres kleines Spin-Off der Archivtöne. Passend zum #Japanuary lassen wir uns in vier Spezialfolgen voll und ganz auf das japanische Kino ein.

Den Anfang machen wir in gewohnter Zweierbesetzung mit Die verborgene Festung (1958) von Meisterregisseur Akira Kurosawa. Zwischen Popcorn-Kino, Abenteuerfilm und Märchen über Gier ist dieser Klassiker wohl vor allem als einer der Filme bekannt geworden, die maßgeblich zur Entstehung von Star Wars beigetragen haben.

Veröffentlicht am 10.01.2018


AT021: Autofilme und The Last Jedi

1. Teil – Challenge: „Ein Film mit einem Auto auf dem Cover“
Wir starten die Motoren und brechen zu unserer neuen Challenge auf. Gefordert war „Ein Film mit einem Auto auf dem Cover“ und tatsächlich haben wir uns für zwei Filme entschieden, in denen die Autos auch eine handlungstragende Rolle einnehmen.
Im Episodenfilm Night on Earth (1991) von Jim Jarmusch werden wir Zeuge von fünf nächtlichen Zufallsbegegnungen, die sich zur selben Zeit in fünf auf der Welt verstreuten Taxis zutragen.
Anschließend begeben wir uns mit Peter Collinsons The Italian Job (1969) nach Turin, um dort an der Seite von Michael Caine und drei niedlichen Mini Coopern einen Batzen Gold zu entwenden.

2. Kinofilm: Star Wars: The Last Jedi (Spoiler!)
Traditionell sprechen wir in unserer Weihnachtssendung über Star Wars, und auch dieses Jahr bildet keine Ausnahme. Der achte Teil der Hauptreihe, Star Wars: The Last Jedi (2017), ist vor wenigen Tagen weltweit im Kino angelaufen und hat das Internet zum Brennen gebracht. Bei uns gibt es zwar ausnahmsweise keinen Streit, aber dafür umso mehr zu besprechen. In unserer (nicht spoilerfreien) Diskussion reden wir über Mut, Aufbrüche, Hoffnung, Humor, Blutlinien, Beowulf, und Ähnlichkeiten zur aktuellen Weltpolitik.
Möge die Macht mit euch sein!

Veröffentlicht am 21.12.2017


AT020: Über spielende Regisseure und packende Herausforderungen

AT020

1. Teil – Challenge: „Ein Film, in dem dessen Regisseur*in mitspielt“
Multitalente vor und hinter der Kamera waren gesucht, denn unsere aktuelle Challenge hieß „Ein Film, in dem dessen Regisseur*in mitspielt“.
In Do the Right Thing (1989) spielt Spike Lee selbst den Pizzajungen Mookie, der ins Zentrum rassistisch aufgeladener Spannungen gerät, als der heißeste Tag des Jahres in Brooklyn die Emotionen überkochen lässt. Den Kontrapunkt setzt der kühle Revolverheld Clint Eastwood, der als William Munny im „Coming-of-Old-Age“-Drama Unforgiven (1992) ein letztes Mal in den Sattel steigt, um einen Abschiedsbrief an das Western-Genre zu hinterlassen.

2. Teil – Diskussion: Filmchallenges
Im zweiten Teil entsteht so etwas wie die ultimative Meta-Ausgabe der Archivtöne, denn wir haben uns Filmchallenges im Allgemeinen als Diskussionsthema herausgepickt. Nachdem der #Horrorctober gerade erst abgeschlossen ist und mit dem #Japanuary schon die nächste große Challenge in den Startlöchern steht, scheint die Begeisterung für selbst gesteckte Ziele im Filmkonsum selten größer gewesen zu sein. Da diese Faszination schließlich auch zur Gründung der Archivtöne beigetragen hat, lassen wir es uns nicht nehmen, ihr eine eigene Sendung zu widmen.
Vom Hitchcock-Dienstag bis zum 365-Filme-Jahr und der Ingmar-Bergman-Challenge berichten wir dabei von den Herausforderungen, die wir uns in der Vergangenheit gesteckt haben, erzählen auch von unseren Marathon-Erfahrungen und finden heraus, warum die Vorbereitung manchmal viel mehr Spaß macht als das eigentliche Event.

Veröffentlicht am 18.11.2017

  • Alle Folgen von Kamils #Horrorctober-Spin-off
  • Jan beim Spätfilm-Podcast über In the Mouth of Madness
  • Kamil bei Enough Talk! über Der Mieter
  • Kamil bei der Bildnachwirkung über Possession

  • (mehr …)

    KKS011: An American Werewolf in London

    An American Werewolf in London

    Es heißt Abschiednehmen vom diesjährigen Horrorctober!
    Und so wird in dieser letzten Ausgabe mit An American Werwolf in London (1968) nicht nur eine letzte Kammer des Schreckens geöffnet, sondern auch ein persönliches Fazit zum Horrorctober gezogen. Kann sich diese prototypische Geschichte über einen amerikanischen Touristen, der auf seiner Europatour von einem Werwolf angefallen wird, in die Riege der bisher durchaus gelungenen Horrorfilm-Auswahl einreihen?

    Alle Infos zum #Horrorctober gibt es wie immer bei den Kollegen von der Cinecouch.
    Die Liste mit den Horrorfilmen, die im Verlauf des Oktobers noch besprochen werden, gibt es auf Letterboxd.

    Veröffentlicht am 31.10.2017


    KKS010: Kuroneko

    Kuroneko

    Mit Kuroneko (1968) findet sich der bereits zweite japanische Film in Kamils Horrorctober ein.
    Durch das vom Krieg gezeichnete feudale Japan zieht ein Spuk umher: zwei Frauen, die zuvor von einer Truppe wilder Samurai vergewaltigt und ermordet wurden, stehen von den Toten auf und schwören Rache. Jeden einzelnen Samurai wollen die beiden Geister fortan zur Strecke bringen. Dieser Rache-Pakt wird allerdings auf den Prüfstand gestellt, als ihr Sohn und Ehemann – ebenfalls ein Samurai – aus dem Krieg zurückkehrt und damit ein überirdisches Familiendrama entbrennt.

    Alle Infos zum #Horrorctober gibt es wie immer bei den Kollegen von der Cinecouch.
    Die Liste mit den Horrorfilmen, die im Verlauf des Oktobers noch besprochen werden, gibt es auf Letterboxd.

    Veröffentlicht am 31.10.2017


    KKS009: Inside

    Inside

    Mit Inside (2007) findet sich ein Film des neuen französischen Horror-Kinos in Kamils Kammer des Schreckens ein, der sich nicht davor scheut, seine Gewalt-Szenarien in übergroßer Deutlichkeit zu zeichnen. In diesem höchst brutalen House-Invasion-Streifen kriegt es die hochschwangere Sarah mit einer mysteriösen Gegenspielerin zu tun, welche sich Zutritt zu ihrem Zuhause verschaffen und Sarahs ungeborenes Kind an sich reißen will.
    Bleibt am Ende nur die Frage, weshalb das Thema Schwangerschaft so häufig Einzug in das Horrorgenre erhält.

    Alle Infos zum #Horrorctober gibt es wie immer bei den Kollegen von der Cinecouch.
    Die Liste mit den Horrorfilmen, die im Verlauf des Oktobers noch besprochen werden, gibt es auf Letterboxd.

    Veröffentlicht am 29.10.2017


    KKS008: Freaks

    Freaks

    Tod Brownings Freaks (1932) hört sich zunächst wenig erfreulich an. Menschen mit Behinderungen, die Teil eines Zirkus sind und die uns das Fürchten lehren sollen? Warum der Film jedoch wesentlich progressiver und inklusiver ist, als es das staubige Datum zunächst vermuten lässt, erfährt ihr in der achten Episode unseres Horrorctober-Specials.

    Alle Infos zum #Horrorctober gibt es wie immer bei den Kollegen von der Cinecouch.
    Die Liste mit den Horrorfilmen, die im Verlauf des Oktobers noch besprochen werden, gibt es auf Letterboxd.

    Veröffentlicht am 28.10.2017


    KKS007: Alice Sweet Alice

    Alice Sweet Alice

    Kamils Kammer des Schreckens meldet sich mit einem Film zurück, der irgendwo zwischen amerikanischem Giallo und fiebrigem Slasher schwebt. In Alice Sweet Alice (1976) geht eine mordende Kreatur um, die bizarrer nicht sein könnte: zwergenhaft, in einen gelben Regenmantel gehüllt und eine seltsame Plastikmaske übers Gesicht gestreift hat sie es besonders auf eine Familie abgesehen. Fragt sich nur, was die sadistische Alice mit dieser Mordserie zu tun hat…

    Alle Infos zum #Horrorctober gibt es wie immer bei den Kollegen von der Cinecouch.
    Die Liste mit den Horrorfilmen, die im Verlauf des Oktobers noch besprochen werden, gibt es auf Letterboxd.

    Veröffentlicht am 26.10.2017


    KKS006: Eden Lake

    Eden Lake

    Er wurde gewarnt und wollte doch nicht hören! Mit Eden Lake (2008) hat Kamil in diesem Horrorctober wieder einen dieser Filme gefunden, nach denen man sich besser nichts mehr vornehmen sollte. Furchtbar fatalistisch erzählt der Film von dem Wochenendausflug eines Pärchens, welches an eine Bande krimineller Jugendlicher gerät. Nach mehreren unfreundlichen Begegnungen und Eskalationen finden sich die beiden schließlich in deren Fängen, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Ein düsteres Gefühl der Ohnmacht macht sich breit.

    Alle Infos zum #Horrorctober gibt es wie immer bei den Kollegen von der Cinecouch.
    Die Liste mit den Horrorfilmen, die im Verlauf des Oktobers noch besprochen werden, gibt es auf Letterboxd.

    Veröffentlicht am 19.10.2017


    KKS005: Orlacs Hände

    Orlacs Hände

    Bei Orlacs Hände (1924) handelt es sich zwar um den ersten Stummfilm in Kamils Horrorctober, das bedeutet allerdings nicht, dass der Film nichts zu sagen hätte. Ganz im Gegenteil: die Geschichte über einen Pianisten, der nach einem tragischen Verkehrsunfall die Hände eines Mörders angenäht bekommt, lässt interessante Einblicke in die Ängste der 20er Jahre zu und dürfte nicht nur aus filmhistorischer Sicht in Sachen Grusel interessant sein.
    Der Film ist im Übrigen auch komplett auf Youtube zu sehen.

    Alle Infos zum #Horrorctober gibt es wie immer bei den Kollegen von der Cinecouch.
    Die Liste mit den Horrorfilmen, die im Verlauf des Oktobers noch besprochen werden, gibt es auf Letterboxd.

    Veröffentlicht am 16.10.2017