KKS011: An American Werewolf in London

Es heißt Abschiednehmen vom diesjährigen Horrorctober!
Und so wird in dieser letzten Ausgabe mit An American Werwolf in London (1968) nicht nur eine letzte Kammer des Schreckens geöffnet, sondern auch ein persönliches Fazit zum Horrorctober gezogen. Kann sich diese prototypische Geschichte über einen amerikanischen Touristen, der auf seiner Europatour von einem Werwolf angefallen wird, in die Riege der bisher durchaus gelungenen Horrorfilm-Auswahl einreihen?

KKS010: Kuroneko

Mit Kuroneko (1968) findet sich der bereits zweite japanische Film in Kamils Horrorctober ein.
Durch das vom Krieg gezeichnete feudale Japan zieht ein Spuk umher: zwei Frauen, die zuvor von einer Truppe wilder Samurai vergewaltigt und ermordet wurden, stehen von den Toten auf und schwören Rache. Jeden einzelnen Samurai wollen die beiden Geister fortan zur Strecke bringen. Dieser Rache-Pakt wird allerdings auf den Prüfstand gestellt, als ihr Sohn und Ehemann – ebenfalls ein Samurai – aus dem Krieg zurückkehrt und damit ein überirdisches Familiendrama entbrennt.

KKS009: Inside

Mit Inside (2007) findet sich ein Film des neuen französischen Horror-Kinos in Kamils Kammer des Schreckens ein, der sich nicht davor scheut, seine Gewalt-Szenarien in übergroßer Deutlichkeit zu zeichnen. In diesem höchst brutalen House-Invasion-Streifen kriegt es die hochschwangere Sarah mit einer mysteriösen Gegenspielerin zu tun, welche sich Zutritt zu ihrem Zuhause verschaffen und Sarahs ungeborenes Kind an sich reißen will.
Bleibt am Ende nur die Frage, weshalb das Thema Schwangerschaft so häufig Einzug in das Horrorgenre erhält.

KKS008: Freaks

Tod Brownings Freaks (1932) hört sich zunächst wenig erfreulich an. Menschen mit Behinderungen, die Teil eines Zirkus sind und die uns das Fürchten lehren sollen? Warum der Film jedoch wesentlich progressiver und inklusiver ist, als es das staubige Datum zunächst vermuten lässt, erfährt ihr in der achten Episode unseres Horrorctober-Specials.

KKS007: Alice Sweet Alice

Kamils Kammer des Schreckens meldet sich mit einem Film zurück, der irgendwo zwischen amerikanischem Giallo und fiebrigem Slasher schwebt. In Alice Sweet Alice (1976) geht eine mordende Kreatur um, die bizarrer nicht sein könnte: zwergenhaft, in einen gelben Regenmantel gehüllt und eine seltsame Plastikmaske übers Gesicht gestreift hat sie es besonders auf eine Familie abgesehen. Fragt sich nur, was die sadistische Alice mit dieser Mordserie zu tun hat…

KKS006: Eden Lake

Er wurde gewarnt und wollte doch nicht hören! Mit Eden Lake (2008) hat Kamil in diesem Horrorctober wieder einen dieser Filme gefunden, nach denen man sich besser nichts mehr vornehmen sollte. Furchtbar fatalistisch erzählt der Film von dem Wochenendausflug eines Pärchens, welches an eine Bande krimineller Jugendlicher gerät. Nach mehreren unfreundlichen Begegnungen und Eskalationen finden sich die beiden schließlich in deren Fängen, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Ein düsteres Gefühl der Ohnmacht macht sich breit.

KKS005: Orlacs Hände

Bei Orlacs Hände (1924) handelt es sich zwar um den ersten Stummfilm in Kamils Horrorctober, das bedeutet allerdings nicht, dass der Film nichts zu sagen hätte. Ganz im Gegenteil: die Geschichte über einen Pianisten, der nach einem tragischen Verkehrsunfall die Hände eines Mörders angenäht bekommt, lässt interessante Einblicke in die Ängste der 20er Jahre zu und dürfte nicht nur aus filmhistorischer Sicht in Sachen Grusel interessant sein.

KKS004: They Live

Nachdem Jan bereits im Spätfilm-Podcast über John Carpenters In the Mouth of Madness (1994) sprechen durfte, zieht Kamil nach und spricht über ein weiteres Werk dieses Regisseurs. In They Live (1988) enttarnt eine speziell angefertigte Sonnenbrille, dass die Menschheit in Wirklichkeit unter der Fuchtel fieser Aliens steht, die sich unter die Menschen geschlichen haben und diese leise mit unterschwelligen Nachrichten in Schach halten. Der Film lädt damit zur spannenden Debatte ein, inwieweit Grusel und politische Ideologien sich die Hand reichen.

KKS003: Pulse

Das Öffnen der dritten Kammer des Schreckens lässt in diesem Horrorctober erneut böse Geister entweichen. Wir wagen den Sprung nach Japan zum Genre-Regisseur Kiyoshi Kurosawa und seinem Film Pulse (2001), in dem es eine Gruppe von Studenten im Anfangsstadium des Internets mit einer seltsamen Selbstmord-Serie zu tun bekommt und anschließend mit mysteriösen Geistererscheinungen zu kämpfen hat. Es schließt sich eine ruhige und undurchsichtige Debatte darüber an, was Geister eigentlich mit dem Internet gemeinsam haben.

KKS002: Evil Dead II

Kamils Kammer des Schreckens geht in die zweite Runde und thematisiert passend dazu einen Film, welcher die ‘Zwei’ auch im Titel trägt. Mit Sam Raimis Evil Dead II (1987) findet ein echter Klassiker seinen Weg in den Horrorctober, in dem in einer scheinbar leer stehenden Hütte ein Kampf gegen finstere Mächte und Dämonen wütet, der in seiner Absurdität gleichermaßen verstörend wie amüsant scheint.